Sonntag, Mai 06, 2012

Inside the Woolworth Building - Part 1



Einer der schönsten klassischen Wolkenkratzer in New York City ist zweifellos das Woolworth Building, von 1913 bis 1930 das höchste Gebäude in New York und auf der Welt. Der bald 100 Jahre alte Veteran am Südwestende des City Hall Parks ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil in der Skyline von Lower Manhattan.

Blogleser Alex hatte vor wenigen Jahren die seltene Gelegenheit, dieses beeindruckende Gebäude von innen zu erleben und war so freundlich, sein Material für diesen Blog zur Verfügung zu stellen. Dafür an dieser Stelle schon mal ein ganz großes Dankeschön Da es einerseits eine Menge an Bildmaterial gibt, andererseits Alex auch viel über die Reise durch das Innere des Woolworth Buildings zu erzählen hat, haben wir uns entschieden, den Beitrag zu splitten. Hier ist nun der erste Teil, der uns in die Lobby des Gebäudes führt.


Schaedel: Hallo Alex, vielen Dank, dass Du uns heute ein wenig über Deinen Besuch im Woolworth Building erzählen wirst. Stell Dich doch bitte kurz vor, wie alt bist Du, wo kommst Du her?
Alex: Ich bin 46 (gefühlt ca. die Hälfte :->) und komme aus Nürnberg.

Schaedel: Wann warst Du das erste Mal in New York City? Wie oft bist Du dort gewesen?  Nur als Tourist oder  auch beruflich?
Alex: Meine Freundin und ich waren 2008 das erste Mal auf Urlaub in den USA (seitdem noch dreimal), und da ist New York City sowieso Pflicht, nicht zuletzt da ich, seit ich denken kann, eine fast magische Anziehungskraft verspüre für verborgene (Wendel-)Treppen, obere Regionen von Türmen bzw. anderen Gebäuden und Aussichtsplattformen bzw. Umgänge. Und NYC ist ja eine DER Städte für derartige „feuchte Träume“;  man denke nur an das Municipal Building mit seinem unglaublichen Giralda-Turmaufbau oder auch das alte Metropolitan Life Insurance Building mit dieser schlicht umwerfenden Spitze mit gleich mehreren Umgängen und Plattformen.

Schaedel: Wann sind die Aufnahmen aus dem Inneren des Woolworth Buildings entstanden, die Du mitgebracht hast?
Alex: Das war im Juni 2008.

Schaedel:  Warst Du vorher schon einmal  im  Woolworth Building oder war das Dein erster Besuch in diesem Gebäude, als die Fotos entstanden sind?
Alex: Das war das erste – und leider auch bisher letzte Mal, denn ich hatte im Jahr darauf, als wir wieder in New York waren, vorher eine Mail geschrieben, ob wir nochmal in die Lobby dürften, um bessere Fotos zu machen, aber es kam leider nie eine Antwort, warum auch immer. Ich glaube, man muss manchmal einfach dankbar sein für ein solches Once-in-a-lifetime-Erlebnis. Einige Dinge lassen sich wohl nicht wiederholen.

Schaedel: Ich hatte selbst noch das Glück, 1992 und 2001 (im März) in die Lobby des Woolworth Buildings zu gelangen, die damals für Besucher bzw. Touristen frei zugänglich war, was seit den Anschlägen vom 11. September aus Sicherheitsgründen leider nicht mehr möglich ist. Kannst Du uns erzählen, wie Du trotzdem in das Gebäude gelangt bist  oder sollten wir besser darüber schweigen?
Alex: Dem Internet sei dank! Da ich das WB ja schon seit meiner Jugend liebte, nachdem ich es mal irgendwo als Bild gesehen hatte und von der kirchenartigen Form der Spitze mit dem Umgang wie hypnotisiert war, war ich eines Tages wieder mal auf Bildersuche, so Anfang 2008, um wenigstens eine Ahnung zu bekommen, wie es da oben wohl aussehen würde. Und ich fand tatsächlich eine US-Seite mit einer Gruppe von Leuten, die es geschafft hatten, eine Spezialführung zu bekommen, so eine New Yorker Urban Explorer-Truppe, wenn ich mich recht erinnere. Da stieß ich dann auf den Namen des Gebäudechefs, dessen Emailadresse ich dann auch nach einiger Detektivarbeit herausfand. Es folgten eine Reihe von mit Herzblut geschriebenen Mails, in denen ich ihm glaubhaft machen konnte, dass es mir wirklich viel bedeuten würde, auf die Aussichtsplattform zu gelangen. Und, was soll ich sagen: Er schrieb mir die magischen Worte zurück, die ich nie vergessen werde: „I’d like to know more about somebody who might be coming for an exclusive visit...“ Das konnte er gerne haben! Der zweite Satz, den ich für immer im Gedächtnis behalten werde, war seine Begründung für die Erlaubnis zu kommen: „Call it American Gastfreundschaft!“, da er deutsche Wurzeln hat (sein Urgroßvater kam ca. 1860 in die USA). Danke, Mr. S.!

Schaedel:  Ich kann mich noch gut an die Worte meines Reiseführers erinnern, der damals bei meinem ersten Besuch in New York  von einer Kathedrale des Kommerzes gesprochen hat, eine Beschreibung, die ich nicht vergessen habe. Wenn ich jetzt Deine Bilder sehe, fällt mir das wieder ein. Beim Betreten des Woolworth Buildings könnte man wirklich meinen, dass man in einer Kirche gelandet ist, so prunkvoll ist die Lobby ausgestattet. Wie war Dein erster Eindruck beim Betreten der Lobby?
Alex: Der erste Eindruck war, dass uns ca. 2 Meter nach der Drehtür bereits ein Security-Schrank entgegenkam und uns dezent aufforderte, wieder zu gehen. Ich sagte, wir hätten einen Termin, darauf er: „No, you don’t.“ --- „Oh yes, we do!“, entgegnete ich ihm in diesem jetzt schon leicht absurden Gespräch. (Probieren das wohl so viele und haben dann nur diese billige Ausrede parat?!) Dann sagte ich den magischen Namen, quasi die Woolworth-Building-Version des Sesam-Öffne-Dich: „We have an appointment with Mr. S.!“ Und von einer Sekunde auf die andere war dieser Herr wie auf Knopfdruck plötzlich  „normal“ freundlich und ging mit uns zur Rezeption in der Mitte der Lobby, um uns anzumelden. Erst da hatte ich dann wirklich Gelegenheit, diese einmaligen Räumlichkeiten langsam in mich aufzusaugen. Ich war schlicht weggeblasen von all dem Dekor, den Farben, der neugotischen Ornamentik, und dachte mir: Diese Leute, die hier in der Lobby oder im Gebäude selbst arbeiten (es ist ja schließlich kein Museum, sondern ein echtes Bürogebäude), haben das den ganzen Tag, jeden Tag! Ob selbst das wohl irgendwann normal wird und man achtet gar nicht mehr auf all die Details um einen herum? Ich jedenfalls wusste im Prinzip gar nicht, wohin ich zuerst schauen sollte, jeder Zentimeter wollte begutachtet und bewundert werden, und gleichzeitig mussten wir uns ja noch mit den  Mitarbeitern unterhalten und konnten nicht minutenlang einfach nur stumm herumgehen.




Schaedel: Lass uns jetzt mal in das Gebäude hineingehen. Was sieht man hier? (Bild 010)
Alex: Das ist kurz nach der Drehtür, wieder zu dieser hingewendet. Der kleine Balkon bzw. Übergang über der Tür läßt mich immer noch eine Träne vergießen, denn wir konnten ja praktisch überall hin in der Lobby, aber irgendwie traute ich mich am Ende dann doch nicht mehr zu fragen, ob wir, abgesehen von den zwei großen Mezzanin-Ebenen, auch noch da oben rauf dürften. Call it German shyness!



Schaedel: In der Lobby gibt es auch mehrere Treppen. Hier sehen wir die erste.
Alex: Diese Treppen gehen links und rechts nach oben, direkt nach der Drehtür. Man kann den Anfang der einen Treppe auf Bild 010 sehen, links etwas besser, da ist noch ein Stück der roten Absperrkordel zu erkennen.


Schaedel: Ein interessantes Relief.
Alex: Das befindet sich auch gleich nach dem Eingang in einer Ecke oben an der Wand. Um ehrlich zu sein – ich weiß nicht, wer das ist! In den Ecken des Lobbygewölbes wurden eine ganze Reihe maßgeblicher Herren verewigt, allen voran natürlich Frank Woolworth selbst, wie er sein Gebäude mit Kleingeld abbezahlt, dann Architekt Cass Gilbert, der ein Modell „seines“ Woolworth Building fest umklammert hält. Daneben der Chefingenieur, ein Banker und noch ein paar andere. Ich dachte mir, ich fotografiere mal den, dessen Bild man nie im Internet findet.


Schaedel: Und hier sehen wir noch eine Treppe. Führt die auch aus dem Erdgeschoss nach oben oder ist der Startpunkt auf einem höheren Stockwerk? Das sieht aus wie eine Uhr dort am Ende der Treppe über der Tür.
Alex: Wenn man durch die Drehtür ins Gebäude hineingeht und geradeaus läuft, kommt man zu einer Pförtnertheke. Würde man weiter geradeaus gehen, so ginge man diese Treppe nach oben, in Räume, die, wie ich in Erfahrung bringen konnte, ursprünglich zu einer Bank gehörten. Was da oben heute ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Und ja, das ist eine Uhr.


Schaedel: Ich nehme an, durch diese Fenster hier blickt man nicht nach draußen.
Alex: Richtig, das ist die Sicht, wenn man nicht die Treppe ansieht, sondern den Blick nach links oben wendet. Auf beiden Seiten oberhalb der Treppe befinden sich solche Fenster. Da man Deckenleuchten erkennen kann, sind dahinter ebenfalls Räume oder ein Gang.


Schaedel: Wow, das ist schön. Was sieht man hier?
Alex: Wir bleiben einfach am selben Punkt stehen und schauen nun direkt nach oben. Was auf dem Foto leider überhaupt nicht herauskommt, ist, dass alle bedeutenden Länder der damaligen Zeit mit Namen dort oben stehen, nebst wichtigen Jahreszahlen von Frank Woolworths Karriere in den Ecken. Die Lobby ist allerdings so hoch, dass man kaum alles von unten richtig lesen kann - wenn man überhaupt die Genickstarre so lange aushält! ;-)


Schaedel: Wenn das nicht wie das Innere einer Kirche aussieht, dann weiß ich auch nicht.
Alex: In der Tat! Das ist von der einen Mezzanin-Ebene zur anderen hinüberfotografiert, also den beiden Zwischengeschossen oder –balkonen, wenn man so möchte, die rechtwinklig zur Achse „Drehtür-Große Treppe“ angebracht sind. Hier befinden sich die beiden allegorischen Wandgemälde „Labor“ und „Commerce“ sowie weitere Aufzüge.


Schaedel: Auch das hier hat etwas Ikonenhaftes.
Alex: Das ist das Triptychon „Commerce“, also „Handel“. Die „Handels“-Dame hält die damals wohl schon relativ globalisierte Weltkugel in Händen (mit Amerika zum Betrachter gedreht, versteht sich!), flankiert von den beiden ihr helfenden Figuren, die weltweiten Handel erst möglich gemacht hatten: links ein Segelschiff, rechts die Eisenbahn. Man beachte vor allem die lateinische Inschrift auf dem Stoffbanner (leider hier nur schwer zu erkennen): „VIS INERTIAE“, also „Trägheitskraft“ – das physikalische Prinzip der Eisenbahn.


Schaedel: Sollte bei diesem Foto die rote Strumpfhose oder die Lampe verewigt werden?
Alex: Wahrscheinlich beides! Wie schon gesagt, buchstäblich jeder einzelne Zentimeter dieser Lobby ist ein Fotomotiv, und irgendwann war einfach ein Overkill an Eindrücken da. Ich musste versuchen, auf einem Foto mehrere Sachen unterzubringen.


Schaedel: Das hier ist jetzt aber ein anderes Wandbild, oder?
Alex: Hier sind wir nun auf der „Commerce“-Seite und blicken zum gegenüberliegenden „Labor“-Gemälde.


Schaedel: Sehr  schöne Aufnahme, die Dame scheint „Die Arbeit“ zu sein.
Alex: Richtig. Dieses Triptychon stellt quasi die “blue collar“-Seite der amerikanischen Wohlstandsmedaille dar, wenn man so will, also die der körperlichen Arbeit, im Gegensatz zur „white collar“-Seite des Handels, mit der Betonung auf klassischer Landwirtschaft.  Hier sehen wir die Dame in der Mitte mit der weiblich assoziierten Tätigkeit des Webens oder Garnherstellens, flankiert von Getreideanbau links und Früchten aller Art (Äpfel, Trauben) rechts.






Schaedel: Hui, jetzt wird es etwas unheimlicher. Erinnert mich an Wasserspeier oder an Passagen aus dem Film „Der Name der Rose“. Sind wir immer noch in der Lobby? Interessante Aufnahmen, da kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern.
Alex: Selbst die „Tag-Der-Offenen-Tür“- oder Kunststudenten-Gruppen, die die Lobby ab und an einmal besichtigen dürfen, kommen wohl niemals auf die beiden Balkone, wo man diese Figuren antrifft, von daher ist das sicher einer der verstecktesten „Schätze“ des Woolworth Buildings. So erhaben, prächtig und kathedralenhaft die Lobby von unten auch sein mag: Die eigentliche Attraktion sind für mich die beiden Mezzanin-Ebenen, auf die man übrigens nur mit einem speziellen Aufzug kommt, denn nicht alle halten  in diesem „1 1/2ten“ Stock! Da fuhr der Lobbychef höchstpersönlich mit uns hinauf - auf beide, wohlgemerkt!! -  und ließ uns dann allein dort oben. Hier finden sich neben den Wandgemälden an den Seitenwänden alle möglichen Arten von neugotischen Verzierungen, allen voran etliche Vampir- und sonstige Gruselköpfe, von denen jeder einzelne individuell modelliert ist, also nicht nur einfach nach Schablone. Das nenne ich wahre Liebe zum Detail! Die „Tropfsteine“, wie ich sie immer nenne, hängen so niedrig, dass man sie ohne Probleme anfassen und aus nächster Nähe bewundern kann. Unterhalb der Gemälde führen jeweils drei Glastüren in das Gebäude hinein, also man könnte auch so auf diese Ebenen gelangen, nicht nur über die Aufzüge.



Schaedel: Das sieht auch großartig aus (Bild 036, Bild 039).
Alex: Alles von der Mezzanin-Ebene aus fotografiert. Auf Bild 036 blickt man in Richtung Große Treppe. Man erkennt links von der Bildmitte wieder die bereits beschriebene Fensterfront über der Treppe. Die leuchtenden Gewölbemosaiken mit den verschiedenen exotischen Vögeln kann man auch nur von den Balkonen aus so richtig inspizieren. Aber wie gesagt, wenn man fast ständig nach oben fotografieren muss, ohne Stativ, ist Schärfe irgendwann Glückssache, leider. Wenn ich all diese Pracht vorher geahnt hätte...




Schaedel: Ein letzter Blick von oben in die Lobby? (Bild 037, Bild 038)
Alex: Bild 037 zeigt eindrucksvoll, wie niedrig die Brüstung der Balkone nach unten in die Lobby ist! Das sind höchstens 50 cm oder so. Da sollte man schon vorsichtig sein beim Hinunterschauen... Links ist noch die grüne Aufzugtür im Bild. Man beachte, wie schmal dieser Aufzug ist! Bild 038 schließlich richtet den Blick nach rechts in Richtung Drehtür, und hier sieht man sehr schön noch einmal die eine der beiden Treppen vom Anfang, gleich nach dem Haupteingang.


Schaedel: Sieht man dieses Pentagramm auch noch in der Lobby?
Alex: Das ist die Decke hinter der Großen Treppe im Detail. Die Treppe ist übrigens gleichzeitig der Überbau einer weiteren Treppe nach unten in das alte, damalige Gewölbe-Restaurant mit dem höchst interessanten Namen „Ratskeller“... Call it German heritage! Da konnten wir allerdings nicht hin.

Schaedel: Und hier endet auch schon der erste Teil. Alex, was erwartet uns in der nächsten Folge?
Alex: Nach der auf ihre Art schon mehr als beeindruckenden Lobby geht es nun ins Büro des Gebäudechefs, Mr. S., durch diverse Gänge und mit einem der vielen Aufzüge hinauf irgendwo in die Mitte des Gebäudes, wo wir herzlich begrüßt wurden und uns bereit machten für den Weg ganz nach oben, bis zur Aussichtsplattform des Turmes, vorbei an „normal“ und relativ schmucklosen Bürogängen und diversen Haufen von Bauschutt, denn das Woolworth Building war ja seinerzeit fest im Umbau bzw. der Renovierung begriffen.
ENDE TEIL 1 - FORTSETZUNG FOLGT


Weiterführende Information über die Lobby des Woolworth Buildings findet man auch auf dieser Webseite, die von der Columbia University stammt:
Alex hatte oben angesprochen, dass einige der am Bau des Woolworth Buildings beteiligten Personen in der Lobby verewigt wurden. Seinem Vorschlag, einen kleinen Exkurs hierzu einzufügen, komme ich gerne nach.
(Quelle Bilder / picture source: Google Bildersuche / Google picture search)

Hier sehen wir zum Beispiel den Architekten des Woolworth Buildings, Cass Gilbert und sein Ebenbild in der Lobby:



Weitere Reliefs von Beteiligten habe ich bei der Fordham University gefunden:


 Gunvald Aus (engineer), Lewis Pierson (president of Irving Bank), Edward J. Hogan (rental agent)

Und natürlich noch ein Bild vom Erbauer und Namensgeber Frank Winfield Woolworth:





Nachtrag:
Wer allerdings derjenige war, den Alex fotografiert hat, habe ich auch nicht herausgefunden. Bis Alex dann aufgrund der von mir ergänzten Bilder nochmal geschrieben hat:

"Ich glaubs echt nicht... Der unbekannte Relief-Mann ist todsicher dieser "Lewis Pierson (president of Irving Bank)": Wenn du dir die Fotos genau ansiehst, meine ich dasselbe Bild zu erkennen, vor allem die Hand, die links unten endet, der "Klotz" über dem Oberam und das runde Ding, das er ansieht, das ist Irving!!! Wahnsinn, wie unterschiedlich diese Reliefs aus verschiedenen Blickwinkeln aussehen können. Und das passt ja auch, denn als Präsident der Bank sieht er sich natürlich gerade die neuesten Börsenkurse aus dem Fernschreiberstreifen kommend an. Sag, dass ich recht habe!"

Schauen wir mal (Irving ist in der Mitte):




Ich würde sagen wollen: Alex, da hast Du tatsächlich recht. Klasse! Rätsel gelöst. Bevor der Nachtrag endet, schiebe ich noch eine kleine Information über die Position der Skulpturen nach, die Alex ebenfalls mitgeschickt hat:

"Die Figuren hängen allesamt in den Deckenübergängen bei den beiden Treppen nach der Drehtür, zu erkennen schön im letzten Lobby-Bild, da sieht man ein Relief im linken Treppenaufgang, also soviele kann es gar nicht geben."




Zum Abschluss noch ein kurzer Ausflug dorthin, wo Alex nicht hingekommen ist, nämlich in das Restaurant im Untergeschoss. Ich konnte mich erinnern, dass ich da schon mal Bildmaterial in der Sammlung des Museums der Stadt New York gesehen habe.


 Woolworth Building, Rathskeller from N.E. corner 3-10-1913, from the collections of the museum of the city of New York


 Woolworth Building, Rathskellar from s.e. corner, 4-8-1913, from the collections of the museum of the city of New York


 Woolworth Building, kitchen to Rathskellar from s.e.corner, 4-8-1913, from the collections of the museum of the city of New York


Woolworth Building, Rathskellar, ca 1910, from the collections of the museum of the city of New York



Spätere Folgen der Reihe "Inside the Woolworth Building" und weitere Blogbeiträge zum WB findest Du hier:
http://nygeschichterucksack.blogspot.de/2012/05/woolworth-building.html

Kommentare:

  1. Wow, der absolute Wahnsinn! Großes Dankeschön dafür. Die Vorfreude auf Teil 2 ist riesig ;)

    AntwortenLöschen
  2. Cooler Beitrag!
    Gruß aus der Heimat,
    Andrea

    AntwortenLöschen
  3. danke an Euch beide :-)
    der Schaedel

    AntwortenLöschen